Heute habe ich endlich mein digitales Ablagesystem für kleine Projekte überarbeitet. Beim Aufklappen meines Laptops fiel mir sofort auf, wie der Lüfter leise surrend ansprang – ein Zeichen dafür, dass wieder zu viele Browser-Tabs und unsortierte Ordner im Hintergrund liefen.
Die letzten Wochen hatte ich immer wieder dieselbe Frage: „Wo war nochmal diese Datei?" Das nervt. Also habe ich mir zwei Stunden genommen und ein simples System aufgebaut.
Meine Schritte:
- Einen Hauptordner „Projekte_2026" anlegen
- Unterordner nach Monat benennen (z.B. „03_März")
- Jedes Projekt bekommt ein Präfix: Datum + Stichwort (z.B. „2026-03-09_Backup-System")
- Eine kleine README.txt in jeden Projektordner mit Zweck und nächsten Schritten
- Alte Projekte (älter als 3 Monate) in ein Archiv verschieben
Ein Kollege meinte letzte Woche: „Warum machst du das nicht einfach in der Cloud?" Klar, Cloud ist praktisch, aber ich mag es, lokal die Kontrolle zu haben und genau zu wissen, wo was liegt.
Häufiger Fehler: Viele benennen Ordner zu allgemein („Projekt1", „Diverses"). Dann findet man nach zwei Wochen nichts mehr. Lösung: Immer ein Datum und ein klares Stichwort nutzen.
Deine Aufgabe heute: Nimm dir 10 Minuten, öffne deinen Desktop oder Downloads-Ordner und lösche oder sortiere 5 Dateien. Nur 5. Du wirst dich besser fühlen.
Eine Checkliste hilft mir, nichts zu vergessen:
- [ ] Hauptstruktur erstellt
- [ ] Alte Dateien archiviert
- [ ] Backup getestet
- [ ] System eine Woche lang genutzt (Check am 16. März)
Morgen schaue ich, ob ich das System mit einem automatischen Backup-Skript ergänze.
#Anleitung #Produktivität #Organisation #Digitales #TechTipps