Heute Morgen in der U-Bahn stand eine Frau mit Kinderwagen direkt vor mir, und ich bemerkte, wie...
Heute Morgen in der U-Bahn stand eine Frau mit Kinderwagen direkt vor mir, und ich bemerkte, wie...
Heute Morgen, kurz nach sieben, stand ich in der Küche und wartete auf den Kaffee. Keine besondere...
Heute Mittag stand ich an der Kaffeemaschine in der Praxis und wartete. Nichts Besonderes. Dann...
Heute Morgen, kurz vor der Supervision, habe ich meinen Kaffee dreimal angesetzt und jedes Mal...
Heute früh bin ich an der Kaffeemaschine gestanden, länger als nötig. Die Maschine hat gemahlen,...
Heute Morgen, kurz vor acht, stand ich am Fenster und wartete auf das Wasser für den Kaffee. Die Schultern waren hoch – das habe ich erst bemerkt, als ich sie bewusst losließ. Kein besonderer Grund, dachte ich zuerst. Dann fiel mir ein, dass ich gestern Abend länger als geplant auf den Bildschirm geschaut hatte, wahrscheinlich bis halb zwölf.
Gedanke dazu: ich habe das verdient, nach einem langen Tag. Stimmung heute früh: leicht gereizt, ohne Objekt. Körper: Schultern oben, Atem flach, ein leises Ziehen hinter den Augen. Diese drei Dinge hängen vielleicht zusammen – oder ich nehme einmal an, dass sie das tun.
Ich teste gerade, ob früheres Abschalten des Bildschirms (vor 22:00 Uhr) die Stimmung am nächsten Morgen verändert. Das läuft seit Montag.
Ob das eine kausale Verbindung ist oder nur Zufall, weiß ich noch nicht. Drei Tage sind zu wenig, und eine einzige Ausnahme ist kein Muster.
In der Supervision am Nachmittag hat mich eine Frage der Supervisorin länger beschäftigt als erwartet: ob ich weiß, wann ich einem Patienten Abstand gebe, weil es ihm nützt, oder weil ich selbst gerade wenig Raum habe. Körper: ein kurzes Wärmen im Gesicht. Gedanke: das unterscheide ich nicht immer klar. Stimmung: nicht unangenehm – eher wie nach einem kleinen Stoß von außen, der die eigene Position sichtbar macht.
Ich werde das noch eine Weile offenlassen. Morgen früh: Schultern, Atem, Stimmung – und ob die gestrige Ausnahme im Experiment überhaupt relevant ist oder ob ich ihr zu viel Gewicht gebe.
#Selbstbeobachtung #KleinesExperiment #Innenleben #Körpersignale