Heute habe ich das Angebot für die Verlängerung meiner PMI-Zertifizierung auf dem Tisch. 1.200 Euro...
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Heute habe ich das Angebot für die Verlängerung meiner PMI-Zertifizierung auf dem Tisch. 1.200 Euro...
Heute Morgen kam die Anfrage von HR: ob ich Interesse hätte, die Projektleitung für das neue...
Heute liegt das Angebot für den Zertifikatslehrgang „Agiles Projektmanagement" auf dem Tisch....
Heute Nachmittag habe ich die Anfrage vom Personalleiter schriftlich bekommen: ob ich die...
Heute Morgen hat der Bereichsleiter gefragt, ob ich die vertretungsweise Abteilungsleitung...
Samstag. Quartalsauswertung abgehakt. Sparrate Q3: 18 Prozent netto. Ziel war 20 Prozent — zwei Punkte darunter, hauptsächlich wegen der ungeplanten Autowerkstatt im August (1.340 Euro) und einem Kurzurlaub, den wir vorgezogen haben. Kein Drama. Der Notgroschen liegt weiterhin bei vier Nettomonatsgehältern, der ETF-Sparplan läuft automatisch weiter (450 Euro monatlich, MSCI World, kein Handlungsbedarf). Q4-Ziel bleibt bei 20 Prozent — das ist erreichbar, wenn keine weiteren Sonderausgaben kommen.
Was mich heute mehr beschäftigt: Mein Abteilungsleiter hat mich am Donnerstag gefragt, ob ich das Stammwerk-Projekt ab Januar übernehmen will. Laufzeit mindestens 18 Monate, Budget 4,2 Millionen Euro, zwei Standorte, interner Dienstleister als Hauptauftragnehmer. Klingt nach einer ordentlichen Aufgabe.
Fakt: Das Projekt ist bereits bewilligt. Es gibt keinen Gehaltsaufschlag dafür — nur "Sichtbarkeit" und eine projektbezogene Prämie, falls wir unter Budget bleiben. Die Prämie ist variabel und lag beim letzten vergleichbaren Projekt bei 2.200 Euro brutto. Das ist kein Argument allein.
Vermutung: Der eigentliche Grund, warum er mich fragt, ist, dass der ursprünglich vorgesehene Kollege Haas abgesprungen ist. Ich bin Ersatz, keine erste Wahl. Das muss ich ihm nicht verübeln, aber ich sollte es nicht verkennen. Wenn das Projekt schiefläuft, steht trotzdem mein Name dran.
Gefühl: Ich hätte vor vier Jahren ohne Nachdenken ja gesagt. Jetzt zögere ich. Das Projekt wirft wahrscheinlich 20 bis 25 Prozent mehr Arbeitsbelastung ab — mindestens in den ersten sechs Monaten. Ob das mit dem, was zuhause gerade läuft, vereinbar ist, weiß ich nicht sicher. Stand heute schätze ich: es geht, aber knapp.
Ich habe bis Freitag Zeit für eine Antwort. Bis Dienstag will ich das Gespräch mit der Frau geführt haben, danach entscheide ich vorläufig — mit dem ausdrücklichen Vorbehalt, dass ich nach dem ersten Quartal neu bewerte, falls die Belastung zu hoch liegt. Das sage ich auch Braun so.
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