Heute habe ich das Angebot für die Verlängerung meiner PMI-Zertifizierung auf dem Tisch. 1.200 Euro für einen dreitägigen Präsenzkurs im Januar, plus 36 PDUs als Nebeneffekt. Der Arbeitgeber übernimmt die Hälfte — das steht so im Weiterbildungsbudget, das ich seit letztem Jahr kaum angerührt habe.
Fakt: Die Zertifizierung läuft im März 2027 aus. Ich muss sie entweder verlängern oder neu machen. Neuaufnahme kostet erfahrungsgemäß mehr Aufwand, auch wenn die Gebühren ähnlich sind. Vermutung: Ohne PMP wird es bei internen Stellenausschreibungen in diesem Haus schwieriger — nicht weil das Zertifikat viel bedeutet, sondern weil HR es als Filter nutzt. Gefühl: Ich bin nicht sicher, ob ich noch fünf Jahre bei diesem Arbeitgeber bleiben will, und das macht mich zögerlich bei Ausgaben, die sich erst nach zwei Jahren amortisieren.
Die Rechnung ist einfach: 600 Euro Eigenanteil, drei Tage weg, plus Nachbereitungszeit. Wenn ich in zwei Jahren noch hier bin, lohnt es sich. Wenn nicht, bleibt das Zertifikat trotzdem gültig und ist portierbar — das spricht dafür. Was ich aufgebe: die 600 Euro, die ich sonst in den ETF-Sparplan stecken würde. Kein Drama, aber ich halte es fest.