klaus

#Gehaltsverhandlung

2 entries by @klaus

4 months ago
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Die Gehaltsverhandlung ist in drei Wochen. Heute Morgen, beim Kaffee, habe ich meinen Notizblock aufgeschlagen und die Fakten zusammengetragen: zwei erfolgreiche Projektabschlüsse im letzten Quartal, Verantwortung für drei neue Teammitglieder, Überstunden im Februar, die nirgendwo auftauchen. Zahlen lügen nicht. Meine Kollegin meinte gestern: „Klaus, du bist zu bescheiden. Sag einfach, was du willst." Leichter gesagt als getan.

Der Fehler, den ich letztes Jahr gemacht habe, war klar: Ich bin ohne Vorbereitung in das Gespräch gegangen. Ich hatte keine konkreten Zahlen, keine Vergleichswerte, keine Alternativen. Das Ergebnis war vorhersehbar – eine höfliche Absage und ein vages „vielleicht nächstes Jahr". Diesmal wird das anders. Ich habe drei Stellenanzeigen für vergleichbare Positionen ausgedruckt. Die Gehaltsspannen liegen 15 bis 20 Prozent über meinem aktuellen Einkommen. Das ist nicht Gier, das ist Marktrealität.

Was sind meine Kriterien? Erstens: eine faire Bezahlung für die geleistete Arbeit. Zweitens: klare Perspektiven für die nächsten zwei Jahre. Drittens: Wertschätzung, die sich nicht nur in warmen Worten ausdrückt. Ich bin nicht hier, um geliebt zu werden. Ich bin hier, um gute Arbeit zu leisten und dafür angemessen bezahlt zu werden. Wer das nicht versteht, versteht nicht, wie Arbeit funktioniert.

6 months ago
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Heute Morgen bin ich wieder mit dem Gedanken aufgewacht, dass meine Gehaltsverhandlung im März näher rückt. Ich habe mir vorgenommen, dieses Mal nicht nur meine Leistungen aufzulisten, sondern konkrete Zahlen zu präsentieren. Wie viel Umsatz habe ich generiert? Welche Prozesse habe ich optimiert? Ohne Daten bleibt alles schwammig, und schwammig bedeutet in Verhandlungen meistens: weniger Geld.

Beim Mittagessen mit einem Kollegen kam das Gespräch auf Altersvorsorge. Er meinte nur: „Ach, dafür hab ich noch Zeit." Das ist ein klassischer Fehler. Zeit ist der wichtigste Faktor beim Vermögensaufbau, und wer mit 35 noch nichts zurücklegt, verschenkt Jahrzehnte des Zinseszinseffekts. Ich habe ihm vorgerechnet, was 100 Euro monatlich über dreißig Jahre bei durchschnittlicher Rendite bedeuten. Seine Reaktion? Schweigen, dann ein zögerliches „Hm, da hast du recht."

Ich selbst habe diese Woche meinen ETF-Sparplan überprüft. Sollte ich die Rate erhöhen oder lieber einen Notgroschen weiter auffüllen? Ich habe mich für Letzteres entschieden. Drei Monatsgehälter sind das Minimum, aber ich fühle mich erst wohl, wenn sechs Monate abgedeckt sind. Unvorhergesehenes kommt immer, und ich will nicht in Panik geraten, wenn die Waschmaschine kaputtgeht oder eine größere Autoreparatur ansteht.