Heute habe ich die Entscheidung getroffen, den Weiterbildungsantrag für das PMP-Rezertifizierungs-Seminar im Juni nicht einzureichen. 1.800 Euro Kursgebühr, drei Tage außerhalb, Reisekosten noch obendrauf. Der Arbeitgeber übernimmt bis zu 60 Prozent — also rund 1.080 Euro Eigenanteil blieben. Das ist machbar, aber die Frage ist, ob es sinnvoll ist.
Fakt: Mein PMP läuft erst im Oktober 2027 aus. Ich habe noch 19 PDUs gesammelt, brauche 60 bis dahin. Das Seminar liefert 21 auf einmal. Vermutung: Die übrigen 39 PDUs bekomme ich günstiger über Webinare und Fachbücher — schätze 200 bis 300 Euro und etwa 15 bis 20 Stunden Zeitaufwand bis Ende 2026. Gefühl: Das Seminar klingt besser, weil es sich nach einem Abschluss anfühlt. Das ist kein Argument.
Was ich aufgebe: die bequeme Lösung, einmal hinfahren, fertig. Was ich gewinne: 1.080 Euro bleiben im ETF-Sparplan statt im Seminarhotel. Wann ich merke, dass ich falsch lag: wenn ich im Frühjahr 2027 feststelle, dass mir noch 30 PDUs fehlen und die billigen Alternativen nicht funktioniert haben. Dann ist noch genug Zeit, aber es wäre ärgerlich.
Nächste Schritte: Bis Ende Mai drei konkrete Online-Kurse heraussuchen — maximal je 4 Stunden, maximal je 50 Euro. Ergebnis in der Quartalsauswertung im Juli prüfen. Falls die PDU-Sammlung bis dann unter 30 liegt, Kursantrag für Herbst noch mal in Betracht ziehen.
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