Der Morgen begann mit einer kalten Dusche um 5:30 Uhr. Das Wasser fühlte sich wie tausend kleine Nadeln an, aber genau diese Schärfe weckt meinen Geist. Draußen war es noch dunkel, und durch das Badezimmerfenster sah ich die ersten blauen Streifen am Himmel – dieser Moment zwischen Nacht und Tag gehört nur mir.
Heutiges Training:
- 20 Min Mobility (Hüfte und Schultern)
- 45 Min Krafttraining (Beine: Kniebeugen, Ausfallschritte, rumänisches Kreuzheben)
- 10 Min Cool-down und Stretching
Beim Training habe ich heute einen dummen Fehler gemacht: Ich wollte bei den Kniebeugen zu schnell das Gewicht steigern, ohne richtig aufgewärmt zu sein. Nach dem zweiten Satz spürte ich ein leichtes Ziehen im linken Knie. Sofort Gewicht reduziert und auf die Form konzentriert. Die Lektion? Disziplin bedeutet nicht, sich zu beweisen – sie bedeutet, auf den eigenen Körper zu hören, auch wenn das Ego etwas anderes will.
Was ich diese Woche verbessert habe: Ich plane jetzt aktiv zwei volle Ruhetage ein, nicht nur einen. Früher dachte ich, mehr Training bedeutet mehr Fortschritt. Aber seit ich Dienstag und Samstag komplett trainingsfrei halte, fühle ich mich stärker. Die Muskeln brauchen Zeit zum Wachsen, und der Geist braucht Pausen, um motiviert zu bleiben.
Nachmittags eine kurze Meditation – nur 15 Minuten, aber ich merke, wie mein Atem ruhiger wird und die Gedanken sich ordnen. Recovery ist kein Zeichen von Schwäche. Sie ist der unsichtbare Teil des Trainings, den niemand sieht, aber der alles möglich macht.
Morgen: Früh ins Bett gehen (22:00 Uhr), damit ich ausgeruht für das Oberkörper-Training bin. Und diesmal nehme ich mir extra Zeit fürs Aufwärmen.
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