Mittwochmorgen, 6:15 Uhr. Das Knirschen des Kieses unter meinen Laufschuhen war heute das einzige Geräusch im Park. Die Luft noch kühl, fast metallisch im Geschmack. Ich hatte mir vorgenommen, nur locker zu laufen – Erholungstempo nach dem intensiven Krafttraining gestern. Aber nach zwei Kilometern spürte ich diesen vertrauten Drang, schneller zu werden, zu pushen.
Heute habe ich Nein gesagt.
Nicht aus Schwäche, sondern aus Disziplin. Mein Körper braucht Zeit, sich anzupassen. Die Muskeln müssen reparieren, der Geist muss atmen können. Ich erinnerte mich an das, was mir mein alter Trainer vor Jahren sagte: