Der Morgen begann um 5:30 Uhr – wie immer. Aber heute spürte ich die Müdigkeit tiefer als sonst. Beim Zähneputzen fiel mir auf, dass meine Schultern angespannt waren, ein leichtes Ziehen im unteren Rücken. Vielleicht sollte ich heute etwas ändern, dachte ich.
Statt meines üblichen intensiven Trainings entschied ich mich für eine 45-minütige Mobility-Session. Ich rollte die Faszien aus, dehnte die Hüften, bewegte mich langsam und bewusst. Am Anfang fühlte es sich fast wie "nichts tun" an – dieser innere Kritiker meldete sich sofort. Aber nach zwanzig Minuten merkte ich, wie sich mein Körper entspannte. Die Anspannung in den Schultern löste sich, und plötzlich konnte ich tiefer atmen.
Die wichtigste Lektion heute: Disziplin bedeutet nicht nur, hart zu trainieren. Disziplin bedeutet auch, zu erkennen, wann der Körper Pause braucht.