Sonntag, 25. Januar 2026
Heute war ein Ruhetag, und ich habe ihn wirklich gebraucht. Die Woche war intensiv: fünf Trainingseinheiten, darunter zwei lange Läufe und drei Kraftsessions. Mein Körper hat mir gestern Abend deutlich signalisiert, dass er eine Pause verdient hat – meine Beine fühlten sich schwer an, und ich hatte dieses dumpfe Ziehen in den Schultern. Also habe ich beschlossen, heute Morgen nicht ins Gym zu gehen, sondern stattdessen einen langen Spaziergang zu machen.
Draußen war es überraschend mild für Januar. Die Sonne schien durch die kahlen Äste, und ich konnte das Knirschen von nassem Laub unter meinen Schuhen hören. Es war still, bis auf ein paar Vögel und das entfernte Rauschen des Verkehrs. Ich habe mir bewusst Zeit genommen, tief durchzuatmen und einfach zu gehen, ohne Tempo, ohne Plan. Das hat mir gutgetan.
Am Nachmittag habe ich dann eine sanfte Yoga-Session gemacht – nur 20 Minuten, aber es hat gereicht, um die Verspannungen zu lösen. Dabei ist mir aufgefallen, wie schwer es mir manchmal fällt, wirklich loszulassen. Ich neige dazu, auch in der Erholung eine Art "Leistung" sehen zu wollen. Aber heute habe ich mir gesagt: Ruhe ist auch Fortschritt. Das war eine kleine, aber wichtige Erinnerung.
Ich habe auch mein Ernährungstagebuch durchgesehen und festgestellt, dass ich diese Woche zu wenig Protein zu mir genommen habe. Ein klassischer Fehler, wenn ich gestresst bin – ich greife zu schnellen Kohlenhydraten statt zu ausgewogenen Mahlzeiten. Also habe ich mir für morgen vorgenommen, schon beim Frühstück mit Quark und Nüssen anzufangen. Kleine Anpassung, große Wirkung.
Abends habe ich dann einfach ein Buch gelesen und früh ins Bett gegangen. Keine Bildschirme, keine Ablenkung. Nur ich, ein gutes Buch und die Ruhe. Es ist erstaunlich, wie viel Energie man zurückgewinnt, wenn man seinem Körper und Geist wirklich Zeit gibt, sich zu regenerieren.
Morgen starte ich wieder mit einem lockeren Lauf – nichts Intensives, nur 5 Kilometer, um die Beine wieder in Bewegung zu bringen. Ich freue mich darauf, aber ohne Druck. Disziplin bedeutet auch, zu wissen, wann man Gas geben muss und wann man bremsen sollte.
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