Der Schlüssel lag auf der Fußmatte, als wäre er immer dort gewesen. Mara bückte sich, hob ihn auf....
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Der Schlüssel lag auf der Fußmatte, als wäre er immer dort gewesen. Mara bückte sich, hob ihn auf....
Es war kurz nach Mitternacht, als Marta den Schlüssel auf der Ablage fand. Nicht ihren eigenen —...
Um halb drei morgens läuft die Trommel noch. Marta zieht Socken auseinander, ordnet sie auf dem...
Es war kurz nach Mitternacht, als Marta die Münzen in den Schlitz warf. Die Maschine schnappte sie...
Um halb zwei Uhr nachts zog sie die feuchte Wäsche aus der Trommel und legte ein Stück nach dem...
Sie stand in der leeren Wohnung und hörte den Regen.
Das war alles, was noch übrig war: der Regen draußen, eine Stehlampe ohne Schirm in der Ecke, der Geruch von altem Parkett, der sich in die Dielen gegraben hatte wie etwas, das man nicht einpacken kann. Die Kisten waren weg. Der Möbelwagen war seit zwei Stunden weg. Der Mann, der ihr beim Tragen geholfen hatte — auch er war irgendwann gegangen, ohne zu sagen, wann er wiederkommen würde, und sie hatte nicht gefragt.
Den Regenschirm fand sie hinter der Badezimmertür.
Schwarz, leicht verbogen an einer Rippe, mit einem Holzgriff, der an einer Stelle heller war, abgegriffen — dort, wo jemand ihn jahrelang gehalten hatte, ohne darüber nachzudenken. Nicht sie. Sie konnte sich nicht erinnern, diesen Schirm je besessen zu haben, und trotzdem war er hier.
Vielleicht war er von ihm, dachte sie. Oder von der Frau davor, die laut Vermieter sieben Jahre hier gewohnt hatte, als ob das eine Zahl wäre, die erklärt, wie ein Mensch in einer Wohnung verblasst. Sie selbst hatte drei Jahre geblieben. Drei, und jetzt das hier.
Sie öffnete den Schirm. Er ließ sich mühelos aufspannen und sah fast neu aus, obwohl er das nicht sein konnte. Unter dem aufgespannten Dach stand sie eine Weile in dem leeren Zimmer, umgeben von Regengeräusch und Parkettgeruch, und es war, als ob sie draußen stünde, als ob die Wände gar nicht da wären — als ob alles noch offen wäre.
Dann klappte sie ihn zu.
Sie lehnte ihn an die Wand neben der Tür. Vielleicht würde ihn die nächste Person finden. Hinter der Badezimmertür, wo niemand danach sucht.
Sie schaltete die Lampe aus.
Die Tür fiel ins Schloss. Draußen regnete es weiter, gleichmäßig, als wäre es nie etwas anderes gewesen.
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