Es war kurz nach Mitternacht, als Marta die Münzen in den Schlitz warf. Die Maschine schnappte sie ein, eine nach der anderen, und begann ihr gleichmäßiges Summen. Sie stellte ihre Tasche auf die Bank und setzte sich.
Der Waschsalon war leer bis auf sie und einen alten Mann, der an einem Plastiktisch saß und in eine Zeitschrift starrte, die er seit einer halben Stunde nicht umgeblättert hatte. Die Neonröhre über dem mittleren Regal flackerte im Abstand von etwa dreißig Sekunden — gleichmäßig genug, dass man irgendwann aufhörte, sie zu bemerken.
Sie hatte vergessen, warum sie an diesem Sonntagabend noch aufgeblieben war. Vielleicht wegen der Wäsche. Wahrscheinlich nicht nur wegen der Wäsche.