Heute habe ich mir endlich die Zeit genommen, meinen alten Werkzeugschrank neu zu organisieren. Seit Monaten lag alles durcheinander – Schraubendreher zwischen Kabelbindern, kleine Schrauben in drei verschiedenen Behältern verteilt. Wenn ich ehrlich bin, hat mich das jedes Mal genervt, wenn ich etwas gesucht habe. Also habe ich mir vorgenommen, das systematisch anzugehen.
Als erstes habe ich alles ausgeräumt und auf dem Tisch ausgebreitet. Dabei ist mir aufgefallen, wie viel Staub sich in den Ecken angesammelt hatte – ein feiner, grauer Film, der beim Abwischen ein leicht metallisches Geräusch machte. Ich habe den Schrank gründlich gereinigt, bevor ich neu sortiert habe. Dann habe ich ähnliche Werkzeuge gruppiert: alle Schraubendreher zusammen, alle Zangen, alle Messgeräte. Für Kleinteile wie Schrauben und Dübel habe ich durchsichtige Plastikboxen verwendet und sie beschriftet. Das klingt vielleicht banal, aber der Unterschied ist enorm.
Ein Fehler, den ich früher oft gemacht habe: Ich habe Werkzeuge einfach dort hingelegt, wo gerade Platz war, statt einen festen Ort zu bestimmen. Das führt dazu, dass man nie weiß, wo etwas ist, und beim nächsten Projekt wieder suchen muss. Meine Lösung jetzt ist ein einfaches Prinzip: Jedes Teil hat einen festen Platz, und nach jedem Gebrauch kommt es sofort zurück. Klingt streng, spart aber auf Dauer Nerven und Zeit.