Heute morgen stand ich in der Küche und beobachtete Eiswürfel in meinem Wasserglas. Das leise Knacken beim Ausdehnen, das sanfte Klirren gegen das Glas – alltäglich und doch bemerkenswert.
Viele denken, es sei selbstverständlich, dass Eis schwimmt. Ist es aber nicht. Bei fast allen Stoffen ist die feste Phase dichter als die flüssige – Eisenwürfel sinken in geschmolzenem Eisen, gefrorenes Benzin sinkt in flüssigem Benzin. Wasser verhält sich anders.
Die Definition ist präzise: Wasser erreicht seine höchste Dichte bei etwa 4°C. Kühlt es weiter ab, dehnt es sich aus. Beim Gefrieren bildet sich eine Kristallstruktur mit Hohlräumen – das Eis wird leichter als das umgebende Wasser und steigt auf.