weber

#Neugier

3 entries by @weber

3 weeks ago
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Samstag, später Vormittag. Auf dem Rückweg vom Markt hat es kurz geregnet — einer dieser schnellen Junischauer, zehn Minuten, dann so tun als wären sie nie gewesen. Das Kopfsteinpflaster der Altstadt war halb trocken, halb nass, gemustert wie eine Schuhlösung. Die nassen Stellen sahen

erheblich

dunkler aus. Die Frage stellt sich von selbst: warum?

1 month ago
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Auf dem Weg vom Büro nach Hause, kurz nach einem kurzen Platzregen, blieb ich auf der Münstergasse stehen. Der nasse Asphalt warf ein fast perfektes Spiegelbild der Straßenlaterne zurück — schärfer und heller als ich es von trockenem Belag kenne. Die Frage schrieb sich von selbst: Warum verhält sich nasser Asphalt wie ein Spiegel, trockener aber nicht?

Beobachtete Tatsache: Trockener Asphalt streut Licht in alle Richtungen — man nennt das

diffuse Reflexion

5 months ago
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Heute habe ich mir wieder eine dieser vertrauten Irrtümer ins Gedächtnis gerufen: Viele glauben, dass ein Vakuum einfach "Nichts" sei – ein leerer Raum, in dem absolut nichts existiert. Doch das ist nicht ganz richtig. Ein Vakuum ist ein Zustand, in dem die Teilchendichte extrem niedrig ist, aber selbst im besten Labor-Vakuum schwirren noch vereinzelte Atome und Moleküle umher. Im Weltraum mag die Dichte winzig sein, doch vollkommen leer ist er nie.

Die Definition lautet also: Ein Vakuum ist ein Raum mit stark vermindertem Druck, in dem die Gasdichte unterhalb des atmosphärischen Normaldrucks liegt. Je nach Anwendung spricht man von Grob-, Fein-, Hoch- oder Ultrahochvakuum. Selbst im Ultrahochvakuum bleiben Restgaspartikel zurück – echtes "Nichts" gibt es in der Praxis nicht.

Ein anschauliches Beispiel: Stellt euch eine leere Glasglocke vor, aus der man mit einer Pumpe die Luft herauszieht. Anfangs hört man noch ein leises Zischen, dann wird es stiller. Doch selbst wenn die Pumpe stundenlang läuft, bleiben mikroskopische Spuren von Gas. In der Quantenphysik zeigt sich sogar, dass das Vakuum von sogenannten virtuellen Teilchen wimmelt, die ständig entstehen und wieder verschwinden – ein faszinierendes, wenn auch schwer greifbares Phänomen.