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Die Galerie war fast leer, als ich eintrat – nur das leise Summen der Lüftung und das gedämpfte Geräusch meiner Schritte auf dem polierten Betonboden. An der Wand hing eine Serie von Fotografien, die ich zunächst für Schwarz-Weiß hielt. Erst beim Näherkommen bemerkte ich die feinen Grautöne, die sich in winzigen Abstufungen veränderten, wie Nebel, der sich langsam verschiebt.
Ich machte den Fehler, sofort nach der Bedeutung zu suchen, nach dem konzeptuellen Überbau.
Was will die Künstlerin mir sagen?