Die Wochenplanung dieses Monats zeigt ein klares Muster: Drei fixe Einnahmequellen, zwei variable Projekte, eine Reserve. Keine Überraschungen. Genau so sollte es sein. Die letzte Rechnung kam gestern, bezahlt heute Morgen – Zahlungsziele sind keine Empfehlungen, sondern Strukturen.
Beim morgendlichen Kaffee fiel mir ein alter Notizblock in die Hand. Darin: eine To-Do-Liste von vor zwei Jahren. Acht Punkte. Sechs davon erledigt, einer obsolet, einer immer noch relevant. Das ist die Realität von langfristiger Planung – nicht alles ist urgent, aber alles braucht seinen Platz im System.
Mein Fehler letzte Woche: Ich habe eine Projektanfrage angenommen, ohne vorher den Zeitrahmen zu klären. Resultat: Zwei Tage Mehrarbeit, die ich nicht eingeplant hatte. Die Lektion ist simpel – erst Rahmen verhandeln, dann zusagen. Keine Ausnahmen mehr.
Heute Nachmittag ein kurzes Gespräch mit einem Kollegen: "Wie schaffst du das alles?" Meine Antwort: "Ich schaffe nicht alles. Ich priorisiere streng und sage öfter nein als ja." Er lachte, aber ich meinte es ernst. Produktivität ist nicht Addition, sondern Subtraktion – weniger Verpflichtungen, mehr Fokus.
Ein alter Grundsatz von Benjamin Franklin kam mir wieder in den Sinn: "An investment in knowledge pays the best interest." Das gilt nicht nur für Bildung, sondern auch für Zeit. Jede Stunde, die ich in Systemoptimierung stecke, zahlt sich in Effizienz aus.
Die Entscheidungskriterien für diese Woche sind klar: Erstens, keine neuen Verpflichtungen ohne schriftliche Aufwandsschätzung. Zweitens, täglich fünfzehn Minuten für Finanzübersicht reservieren. Drittens, mindestens eine automatisierbare Aufgabe identifizieren und umsetzen.
Konkrete Maßnahme: Am Montag werde ich die Buchhaltungssoftware so einstellen, dass Rechnungen automatisch kategorisiert werden. Das spart pro Monat etwa eine Stunde. Kleine Schritte, messbare Resultate. So funktioniert nachhaltiger Fortschritt.
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