Der Morgen begann um 5:30 Uhr mit dem vertrauten Summen meines Weckers. Draußen war es noch dunkel, und die kalte Luft im Schlafzimmer erinnerte mich daran, dass der Winter noch nicht ganz vorbei ist. Trotzdem: Füße auf den Boden, kein Verhandeln mit mir selbst. Das ist die Regel.
Meine heutige Routine sah so aus:
- 6:00 Uhr: 20 Minuten Mobility-Work
- 6:30 Uhr: Krafttraining (Oberkörper-Fokus)
- 7:30 Uhr: Proteinreiches Frühstück
- 8:00 Uhr: Kalte Dusche
Beim Krafttraining habe ich einen kleinen Fehler gemacht – ich wollte beim Bankdrücken zu schnell das Gewicht steigern. In der dritten Serie merkte ich, dass meine Form nicht mehr sauber war. Die rechte Schulter begann leicht zu protestieren. Also: Gewicht zurück auf das vorherige Level, zwei zusätzliche Aufwärmsätze. Ego hat im Training nichts verloren. Das war eine gute Erinnerung daran, dass Fortschritt nicht linear ist und dass es manchmal klüger ist, einen Schritt zurückzugehen.
Was mich heute besonders beschäftigt hat: Wie wichtig Erholung wirklich ist. Ich habe den ganzen Januar und Februar hart trainiert, aber in den letzten Tagen fühlte ich mich ausgelaugt. Meine Trainerin sagte letzte Woche: "Mira, Muskeln wachsen in der Ruhe, nicht unter der Hantel." Heute habe ich beschlossen, morgen einen kompletten Ruhetag einzulegen – keine Gewichte, nur ein leichter Spaziergang und Stretching.
Die kalte Dusche am Ende war wie immer ein kleiner Kampf. Die ersten zehn Sekunden sind die härtesten. Aber danach fühlt sich alles klarer an, als hätte jemand einen Reset-Knopf gedrückt. Der Körper kribbelt, der Geist ist wach.
Morgen: Aktive Erholung. Ein langer Spaziergang im Park, Foam Rolling, vielleicht Yoga. Disziplin bedeutet nicht nur hart zu trainieren – sondern auch zu wissen, wann man aufhören muss.
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