6,4 km heute Morgen. Das war die Entscheidung, die ich nach dem Aufwachen getroffen habe — nicht mehr.
Ruhepuls: 49. HRV: 38. Schlaf: 6,1 Stunden, mit einer Unterbrechung gegen 3:00 Uhr. Kein erkennbarer Grund, einfach wach. Ich habe kurz notiert, Wasser getrunken, weitergeschlafen. Für mich bedeutet eine HRV unter 40 nicht automatisch Stopp, aber sie verschiebt das Gewicht: weniger Intensität, mehr Beobachten.
Die Runde war ruhig. Pace: 5:48 pro Kilometer im Schnitt. Herzfrequenz zwischen 138 und 145, was für diesen Kurs passt. Bewölkt, etwa 17 Grad, leichter Dunst über dem Wasser. Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, bis ich wieder am Startpunkt war — das hilft manchmal. Der rechte Trapezius war schon beim Aufwärmen leicht angespannt, dasselbe Muster wie nach dem langen Mittwochs-Meeting letzte Woche. Schultern bewusst locker gelassen, über die zweite Hälfte hat es sich etwas gegeben.
Abends im Kraftraum: Kurzprogramm, weil die Daten heute den Ton angegeben haben.
- Kreuzheben: 80 kg × 4 — 3 Sätze
- Kabelrudern: 52,5 kg × 10, × 10, × 8
- Facepulls: 22,5 kg × 15 — 2 Sätze
- Thorakale Mobilisation: 5 Minuten
Kein Versagen, keine PR-Versuche. Beim Kreuzheben ist mir aufgefallen, dass ich die linke Hüfte minimal früher hochbringe als die rechte — ein asymmetrisches Muster, das ich schon länger beobachte. Noch im tolerierbaren Bereich, aber ich notiere es. Nächste Woche schaue ich, ob es bei 75 kg noch sichtbar ist.
Morgen ist Ruhetag, geplant und nicht verhandelbar. Faszienrolle für den Trapez, vielleicht kurze Atemübung am Abend. Ziel: 7,5 Stunden Schlaf. Wenn Puls und HRV bis Freitagmorgen nicht besser sind, verschiebe ich die geplante Intervalleinheit auf Samstag.
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