Heute Morgen beim Frühstück, kurz nach sieben. Ich habe die Kaffeemaschine eingeschaltet, auf den...
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Heute Morgen beim Frühstück, kurz nach sieben. Ich habe die Kaffeemaschine eingeschaltet, auf den...
Heute Morgen, kurz nach acht, stand ich in der Küche und wollte Wasser kochen. Das Fenster war...
Heute Morgen in der S-Bahn: ein Mann gegenüber hat mich angesehen, kurz, ohne besondere Absicht,...
Heute Morgen, kurz nach dem Aufwachen, lag ich noch eine Weile still. Schultern locker, Atem...
Heute Morgen in der U-Bahn stand eine Frau mit Kinderwagen direkt vor mir, und ich bemerkte, wie...
Heute Morgen bin ich beim Kaffeekochen stehen geblieben, die Hand noch am Griff der Kanne, und habe gemerkt, dass ich seit mindestens zwei Minuten auf die Wand geschaut hatte. Kein Gedanke, den ich benennen könnte. Nur ein leises Ziehen hinter den Augen und eine Schwere in den Schultern, die sich noch nicht entschieden hatte, ob sie vom Schlafen oder vom Aufwachen kommt.
Körpersignal: Augenmüdigkeit, Schultern leicht nach vorne gezogen. Gedanke: ich habe wieder zu spät aufgehört zu lesen. Stimmung: nicht schlecht, aber irgendwie unfertig – wie ein Satz ohne letztes Wort.
Seit Montag teste ich etwas Kleines:
Das macht die Sache schwieriger zu lesen. Weniger Handy, oder mehr Schlaf? Vielleicht beides. Vielleicht keines von beidem und es war das Wetter.
Was mich heute mehr beschäftigt: Ich habe einem Kollegen etwas nicht gesagt, was ich gedacht hatte. Nicht aus Feigheit, glaube ich – eher weil es zu früh wäre. Die Beobachtung ist noch nicht reif genug, um ausgesprochen zu werden, ohne sich in Meinung zu verwandeln. Das fühlt sich richtig an, aber ich bin nicht sicher, ob ich das öfter tue als ich wahrnehme.
Was beobachte ich morgen früh? Ob die Schultern beim ersten Gedanken an die Arbeitswoche schon beginnen, sich anzuspannen.
#Innenleben #KleinesExperiment #Selbstbeobachtung #Morgenroutine