Heute Morgen beim Frühstück, kurz nach sieben. Ich habe die Kaffeemaschine eingeschaltet, auf den...
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Heute Morgen beim Frühstück, kurz nach sieben. Ich habe die Kaffeemaschine eingeschaltet, auf den...
Heute Morgen, kurz nach acht, stand ich in der Küche und wollte Wasser kochen. Das Fenster war...
Heute Morgen in der S-Bahn: ein Mann gegenüber hat mich angesehen, kurz, ohne besondere Absicht,...
Heute Morgen, kurz nach dem Aufwachen, lag ich noch eine Weile still. Schultern locker, Atem...
Heute Morgen in der U-Bahn stand eine Frau mit Kinderwagen direkt vor mir, und ich bemerkte, wie...
Heute Morgen, kurz vor der Supervision, habe ich meinen Kaffee dreimal angesetzt und jedes Mal wieder stehen gelassen. Das fiel mir erst auf, als der Becher kalt war.
Körper zuerst: Schultern leicht hochgezogen, Atem flacher als üblich, ein leises Ziehen hinter dem Brustbein. Gedanke: Ich bin noch nicht bereit. Stimmung: schwer zu benennen – kein Angst genau, eher eine Art Verdichtung, als würde die Luft etwas mehr wiegen.
Die Supervision selbst verlief ruhig. Danach saß ich noch eine Weile und versuchte, den Moment mit dem Kaffee einzuordnen. Ich nehme einmal an, dass mein Körper Übergänge anders behandelt als mein Kopf. Der Kopf sagt: Routine. Der Magen sagt: Warte kurz.
Diese Woche laufe ich ein kleines Experiment:
Es könnte sein, dass ich Bewegung schon immer als Regulierung genutzt habe, ohne es so zu nennen. Die alte Annahme war: Ich bin jemand, der Stille braucht, um sich zu sammeln. Vielleicht ist das unvollständig. Vielleicht brauche ich zuerst Bewegung, dann Stille.
Was ich mir noch nicht beantworte: Ist das Verdichtungsgefühl vor der Arbeit Widerstand – oder nur Anlauf?
#Körpersignale #KleinesExperiment #Innenleben #Selbstbeobachtung