Heute Morgen stolperte ich über eine alte Behauptung, die mich seit Jahren verfolgt: „Glas ist eigentlich eine Flüssigkeit, die langsam fließt." Ein Kollege erwähnte es beim Kaffee, während draußen der Frühlingsregen gegen die Fensterscheiben klopfte. Ich musste widersprechen – höflich, aber bestimmt.
Diese Vorstellung stammt vermutlich von der Beobachtung alter Kirchenfenster, die unten dicker erscheinen als oben. Viele glauben, das Glas sei über Jahrhunderte nach unten geflossen.
Aber das ist falsch.