Der Morgen begann mit dem vertrauten Summen des Weckers um 5:30 Uhr. Draußen war es noch dunkel, aber die kalte Luft, die durchs Fenster strömte, hat mich sofort wachgerüttelt. Heute war Beintraining geplant – mein Lieblingstag, auch wenn ich das manchmal selbst kaum glauben kann.
Im Studio war ich fast allein. Nur das rhythmische Klirren der Gewichte und das leise Brummen der Lüftung begleiteten mich. Bei den Kniebeugen habe ich einen Fehler gemacht: Ich wollte zu schnell das Gewicht erhöhen und habe die Form vernachlässigt. Nach dem dritten Satz spürte ich einen unangenehmen Zug im unteren Rücken. Also Gewicht reduziert, Pause gemacht, tief durchgeatmet.
Manchmal ist weniger wirklich mehr.