Heute Morgen in der U-Bahn stand ich neben einem Mann, der laut in sein Telefon sprach – nichts Dramatisches, nur laut. Ich merkte, wie sich meine Schultern hoben. Der Atem wurde flacher. Dann der Gedanke:
Er sollte das nicht tun.
Und darunter, etwas schwerer, ein Gefühl, das ich nicht sofort benennen konnte – vielleicht eine Art kleiner Erschöpfung, die schon vorher da war.