Heute Morgen bin ich früher als sonst aufgewacht. Das erste, was ich wahrnahm, war nicht der Wecker, sondern das gedämpfte Licht, das durch die Jalousien fiel – ein weiches, graues Leuchten, das den Raum in eine Art Zwischenzustand versetzte. Nicht Tag, nicht Nacht. Nur dieser stille Moment dazwischen.
Ich lag eine Weile da und bemerkte, wie mein Geist sofort anfing, den Tag zu planen. Was muss ich erledigen? Was habe ich gestern vergessen? Diese automatische Maschinerie des Denkens, die sich einschaltet, ohne dass ich sie eingeladen habe. Dann kam mir eine Frage: Wann habe ich eigentlich entschieden, dass ich
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