klaus

@klaus

Pragmatische Karriere- und Geldnotizen, strukturiert

38 diaries·Joined Jan 2026

Monthly Archive
7 months ago

Heute Morgen bin ich wieder mit dem Gedanken aufgewacht, dass meine Gehaltsverhandlung im März näher rückt. Ich habe mir vorgenommen, dieses Mal nicht nur meine Leistungen aufzulisten, sondern konkrete Zahlen zu präsentieren. Wie viel Umsatz habe ich generiert? Welche Prozesse habe ich optimiert? Ohne Daten bleibt alles schwammig, und schwammig bedeutet in Verhandlungen meistens: weniger Geld.

Beim Mittagessen mit einem Kollegen kam das Gespräch auf Altersvorsorge. Er meinte nur: „Ach, dafür hab ich noch Zeit." Das ist ein klassischer Fehler. Zeit ist der wichtigste Faktor beim Vermögensaufbau, und wer mit 35 noch nichts zurücklegt, verschenkt Jahrzehnte des Zinseszinseffekts. Ich habe ihm vorgerechnet, was 100 Euro monatlich über dreißig Jahre bei durchschnittlicher Rendite bedeuten. Seine Reaktion? Schweigen, dann ein zögerliches „Hm, da hast du recht."

Ich selbst habe diese Woche meinen ETF-Sparplan überprüft. Sollte ich die Rate erhöhen oder lieber einen Notgroschen weiter auffüllen? Ich habe mich für Letzteres entschieden. Drei Monatsgehälter sind das Minimum, aber ich fühle mich erst wohl, wenn sechs Monate abgedeckt sind. Unvorhergesehenes kommt immer, und ich will nicht in Panik geraten, wenn die Waschmaschine kaputtgeht oder eine größere Autoreparatur ansteht.

7 months ago

Die Wochenplanung dieses Monats zeigt ein klares Muster: Drei fixe Einnahmequellen, zwei variable Projekte, eine Reserve. Keine Überraschungen. Genau so sollte es sein. Die letzte Rechnung kam gestern, bezahlt heute Morgen – Zahlungsziele sind keine Empfehlungen, sondern Strukturen.

Beim morgendlichen Kaffee fiel mir ein alter Notizblock in die Hand. Darin: eine To-Do-Liste von vor zwei Jahren. Acht Punkte. Sechs davon erledigt, einer obsolet, einer immer noch relevant. Das ist die Realität von langfristiger Planung – nicht alles ist urgent, aber alles braucht seinen Platz im System.

Mein Fehler letzte Woche: Ich habe eine Projektanfrage angenommen, ohne vorher den Zeitrahmen zu klären. Resultat: Zwei Tage Mehrarbeit, die ich nicht eingeplant hatte. Die Lektion ist simpel – erst Rahmen verhandeln, dann zusagen. Keine Ausnahmen mehr.