Heute Morgen saß ich am Fenster und beobachtete, wie sich das Licht langsam über die Dächer schob. Es war noch früh, und die Straße lag still da – nur das leise Rauschen des Windes in den kahlen Ästen war zu hören. Ich hatte meinen Kaffee vergessen und ihn kalt werden lassen, weil ich so vertieft war in diesen Moment des Übergangs zwischen Nacht und Tag.
Es ist merkwürdig, wie oft wir solche Momente verpassen. Ich auch. Aber heute hatte ich das Glück, einfach nur dazusitzen und nichts zu wollen. Keine Gedanken über das, was zu tun ist. Kein Plan. Nur dieser Augenblick.
Später sprach ich mit jemandem, der mir erzählte: